Dennoch sind viele Experten der Meinung, dass die Exposition gegenüber Passivdampf im Vergleich zum Tabakrauch weniger schädlich ist. Interessant in diesem Zusammenhang ist die Rolle der Aromastoffe im E-Liquid. Obwohl sie als sicher bei der oralen Aufnahme gelten, sind ihre Auswirkungen beim Inhalieren noch nicht vollständig erforscht. Personen, die regelmäßig Passivdampf einatmen, könnten auf lange Sicht dennoch gesundheitliche Beeinträchtigungen erfahren, besonders wenn sie bereits an Atemwegserkrankungen leiden.
Für Menschen, die empfindlich auf Luftschadstoffe reagieren, können auch im E-Zigarettendampf irritierende Substanzen enthalten sein. Daher ist Vorsicht geboten, obwohl das Risiko geringer erscheint als bei herkömmlichem Passivrauchen.
Viele öffentliche Einrichtungen und Arbeitgeber haben bereits Richtlinien eingeführt, die das Dampfen auf ihrem Gelände regeln, um auch Passivexposition zu minimieren. Eine weitere Dimension, die beachtet werden muss, ist die soziale und psychologische Wirkung von E-Zigaretten. Ihre Verbreitung könnte in gewisser Weise das Rauchen normalisieren und beeinflussen, was als akzeptables Verhalten gilt. So bleibt letztlich die Frage offen, ob E-Zigaretten eine sinnvolle Alternative sind, oder ob ihre Verbreitung neue Herausforderungen mit sich bringt.
FAQ

E-Zigaretten unterliegen oft denselben Vorschriften wie herkömmliche Zigaretten, was bedeutet, dass das Dampfen in vielen öffentlichen Bereichen eingeschränkt oder verboten ist.

Der Dampf kann Spuren von Metallen enthalten, die durch die Erhitzung der Coil freigesetzt werden, jedoch sind die Mengen meist gering.